Hinweiß!!

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Donnerstag, 21. Oktober 2010

Vorwort - Weil es mehr als nur Schwarz und Weiß gibt...

Es fällt mir i-wie schwer anzufangen... Ich schieb's jetzt schon seit Monaten vor mir her.
Doch weiß ich das ich es eigentlich will und meine Freunde gerade zu darauf brennen, endlich mehr über mein Leben zu erfahren als TS.
Endlich habe ich mein TS-Tagebuch wieder gefunden. Zu erst dachten wir, es wäre geklaut worden. Abwegig, aber nicht unmöglich, da es eine zeit gab, wo immer wieder etwas einfach verschwand.
Wir hatten alles abgesucht... nichts. Nirgends war es zu finden gewesen.
Dank eines glücklichen Zufalls ist es nun wieder aufgetaucht. Ich schaute nichts ahnend in einen Karton unterm Bett und sah es da plötzlich. Doch warum?
Ich habe es dort nicht hinein gelegt. Ich frage mich auch jetzt noch, wie das dort hin gekommen ist. Sei's drum...

Nun... Wie einige wissen bin/habe ich TS. Transsexualität. Betroffene bevorzugen jedoch das Wort 'Transidentität', da dies weniger nach irgendeinem Fetisch klingt.
Denn gerade das ist es nicht!
TS bedeutet ein Fluch fürs Leben. Es ist kein Leben an sich.
Leute die nicht betroffen sind, können es nicht nach voll ziehen. Können nicht verstehen das es keinen Tag gibt (KEINEN!) an dem es einen nicht quält.
Transsexualität bedeutet, das man sich im falschen Körper fühlt. Bzw: das man im falschen Körper IST.
Wie man ständig das Gefühl hat angestarrt zu werden, sich selbst nicht im Spiegel ansehen mag, man sich abgrundtief hasst und hässlich findet. Oder man sich nicht einmal waschen oder gar entkleiden mag, weil man einen Ekel vor sich selbst empfindet. (Waschen muss sein. Klar! Jedoch ist gerade das tagtäglich eine Tortur, bis man sich endlich soweit durchgerungen hat)

Es gibt Menschen, die so etwas evtl als Schönheits-OPs sehen. Es als 'Luxusprobleme' bezeichnen.
Luxusprobleme? Es sei nur so viel gesagt: (Ein Freund aus einem Forum hat es mehr als trefflich formuliert.Text leicht diesem Beitrag angepasst.)

Denke darüber nach wie es dir gehen würde, wenn man sich 24/7 absolut unwohl fühlt. Es gibt KEINE Sekunde in der du dich auch nur irgendwie wirklich richtig wohl fühlst. Dinge die dich an dir stören, die nicht zu deinem Körper gehören, fallen dir permanent auf. Sie sind immer da, sie stören, sie nerven, sie treiben einen in den Wahnsinn.

Jedes mal wenn dich irgendjemand mit "Junger Mann/Junge Frau" (gewählt nach dem Biologischen Geschlecht) anspricht, durchlebst du ein riesen Spektrum an Emotionen, das von "ich spring dir gleich ins Gesicht" bis hin zu "alles scheisse, ich geh nie wieder ausm Haus" reicht.

Dein Selbstvertrauen ist (zumindest bei den meisten) total im Eimer. Stell dir vor, du musst täglich wenn du rausgehst im Kleid verkleidet, vollkommen aufgetakelt, wie im Faschingskostüm rumlaufen. Ungefähr so fühlt es sich für viele TG an. Du hast immer nur eines im Kopf: "Gucken die mich an? Sehen die mir das an? Schaut mich nicht an, das ist schrecklich! Das bin nicht ich! Bloß nicht auffallen." etc.
Durch das mangelnde Selbstvertrauen und die anfängliche Angst kommt die Lähmung... Du bist gelähmt, du weißt nicht was du tun sollst, du findest keinen Ausweg. Mit derlei Gedanken, die dich beschäftigen, ist es sicher super nen Job auszuüben/Ausbildung zu machen. Da kommt der Existenzkampf, den viele dank finanzieller Schwierigkeiten durchleben, unter anderem verursacht durch diese Probleme.


Und nein, TG können NICHT selbstreflektieren und sagen "ja, ist ok. Biologisch bin ich männlich/weiblich, aber geistig bin ich genau andersrum". Vergiss das.
Denn ganz im Gegensatz zu den meisten wirklich psychisch kranken, wissen TG, das sie sich selbst nicht suggerieren können, das alles ok ist, weil eben unter anderem das physische Gefühl STÄNDIG vorhanden ist.

Soviel zum "Luxusproblem".


 Ein Transgenderkind sieht ein normales Kind und fragt sich "warum bin ich nicht so?". (Und ich habe es jeden Tag getan~ In der Schule, der Lehre, beim Einkaufen gehen. Bis HEUTE tue ich es.) Und das lässt sich nicht aus der Welt schaffen. 
Das Gefühl, im falschen Körper zu sein, wirst du nie abstellen oder vermindern können, außer du passt dein Äußeres so an, wie es für dich richtig erscheint.(Und die Betonung liegt darauf, wie es für DICH richtig ist!) Durch reine "Wir behandeln dich nun so wie du möchtest"-Mentalität wird zwar die Lebensqualität drastisch erhöht, aber der Druck von einem selbst dass das nicht (komplett) richtig ist bleibt.


Es ist NICHT therapierbar, wie viele vlt träumen. Es ist auch nicht krank oder Hirngestört, keine Phase, keine Einbildung, NICHTS dergleichen! Es ist eine geschlechtsspezifische Seele im Falschen Körper.
(Auch wenn viele Ärzte dies als Krankheit eingestuft haben, ist es jedoch keine an sich. Die Einstufung hilft uns jedoch bei der Kostenübernahme für Therapien und OPs)

Forscher vermuten, das es wärend der Embryonalphase schon festgelegt wird, ob ein Mensch TS ist oder nicht.
Da, wo sich alles entwickelt und man 'gepolt' wird. Denn der Kopf muss auch zum Körper passen.

Eine andere Vermutung der Forscher liegt in der Pupertät. So gibt es doch angeblich bei jedem eine Phase, wo man sich mit seinem eigenen Geschlecht abfindet bzw. bewusst wird. In der Pupertät findet man sich selbst.
Dies ist eine Zeit im Leben, wo man nicht immer weiß, was man ist, will oder denken soll.
Einige zweifeln, andere nicht. Bei wiederum anderen bleibt der Zweifel bis zum Lebensende. 
(Etwas was ich jedoch ablehne, da man als TS/TG schon als Kleinkind spürt, das etwas nicht stimmt)

Zweifel am Geschlecht... Nun... das ist ganz normal. Zumindest in der Pupertät.
Die meisten wissen danach wer sie sind und auf welches Geschlecht sie stehen. 
(Ob Homo, Bi oder Hetero spielt für mich jedoch keine Rolle. => Nennt man Toleranz)
Oder auch nicht... Denn ich z.b. wusste es nicht. Ich wusste lange Zeit nicht. wer oder was ich bin und auf was ich stehe.
Letzteres wäre endlich geklärt. Ich weiß da sich Bi bin. Ersteres bereitet mir jedoch auch jetzt noch Kopfzerbrechen.
Denn ich bin weder das eine, noch das andere und keines von beidem kann ich je zu 100% werden. Egal ob ich meinen Weg nun weiter gehe oder nicht.
100% Zufriedenheit wird keinem TS gelingen. Damit muss man leben in solch einer Situation.

Solltest du das gleiche fühlen (und dies hab ich bereits bei einigen erlebt), geh und such dir Hilfe! 
Ein Psychologe wäre ein Anfang. Ansonsten kommst du nie aus diesem Unwissen heraus. Wenn man das geschafft hat, kann man wenigstens mit gutem Gewissen sagen, ich bin TS oder eben nicht. 
KEINER wird dir je einfach einen Befund vor die Nase halten, mit dem Ergebnis: Transsexualität.
Denn letztlich musst du SELBST es wissen. Ein Psychologe HILFT dir nur bei deinem Weg zur Erkentniss.
Hilfe, die ich jedem dringlichst anrate, der eben solche Zweifel hegt. 

Ich selbst wäre wohl an dieser Unwissenheit krepiert. Es war ein großer Schritt, endlich in Worte fassen zu können, was dieses Unwissen herauf beschworen hat. Was es ausgelöst hat. Die Ursache zu kennen, kann für jemdandem wie mich bedeuten, eine unglaubliche Last abgenommen zu bekommen. Psycholigische Hilfe ist wichtig. Wichtig sind aber auch noch Familie und Freunde die dich verstehen. (Oder es zumindest versuchen) DIESE sind das Wichtigste, was man haben kann in solchen Situationen. Meine Freunde haben es geschafft, mich aus diesem Loch heraus zu holen, in welches ich nach der Diagnose gefallen bin. Als ich wusste, was mein Problem ist. 

Suizidale Gedanken begleiten dich oft. Vor allem, wenn man keine Hilfe bekommt. Wenn man kein Ventil findet, um sich mal aus zu lassen, zu entspannen. Auch VOR dem Wissen, das man TS ist. Gerade dann befindet man sich oft in einem so tiefen Loch, das es wirklich schwer ist, dort wieder heraus und in die Senkrechte zu kommen.
Letztlich muss man sich jedoch selber aufraffen, die Hand nehmen, die einem gereicht wird und weiter machen. Denn wenn man sich aufgibt, wie erfährt man dann, was die Zukunft bringt?

Ich tat diesen Schritt vor 2 Jahren, als ich 18 war. Viel zu spät! Ich hätte früher gehen sollen. Dann hätte ich mir vlt vieles ersparen können. Ich bereue es bis heute, das ich mich erst so spät darum gekümmert habe. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer...

Das Gefühl zu wissen, was los ist, war erleichternd, gleichsam aber auch erdrückend und verwirrend. Nie zuvor hatte ich davon gehört. (Natürlich! Keiner spricht gern darüber!)
Man vermute, ich sei im falschen Körper, meine Psyche sehr gestört deswegen und mein Körper wehre sich auch physisch gegen gewisse... geschlechtsspezifische Dinge. Ich wollte es erst nicht wahr haben, innerlich aber wusste ich, das es wahr war.

Denn,
WIESO spürt man als Kleinkind schon das man eigentlich nicht zu dem gehört, wonach man behandelt wird?
WIESO weiß man, das etwas am Körper fehlt oder nicht dazu gehört??
WIESO fühlt man sich so schrecklich, wenn die Mädchen/Jungen einen nicht dabei haben wollen und man doch gefälligst mit den eigenen Geschlechtsgenossen spielen solle, mit denen man jedoch nix anfangen kann?? 
Gerade das versteht man eben nicht! Es sind NICHT die eigenen Geschlechtsgenossen! 
Dein Körper weiß es nicht, dein Geist versteht es nicht, beides geht kaputt. 
Ein immer währender Zwist mit dir selbst. Geist gegen Körper und umgedreht. Du gehst einfach kaputt, man wird ständig krank, man hat keine Lust mehr zu irgendetwas, man ist unfähig auch nur die leichtesten Aufgaben zu bewältigen. Man hasst sich selbst. 

Selbsthass ist Standart. Selbstverletzungen wiederum  nur bei schwereren Fällen üblich. In ganz schlimmen Fällen, die bereits erwähnten Suizidgedanken. Ich kenne, oder besser kannte, viele TS die ihrem Leben ein Ende setzten, weil sie nicht klar kamen damit. Ich war zu unwissend damals, um ihnen wirklich helfen zu können. Denn selbst die OP-Ergebnisse sind nicht das, was man braucht bzw. haben sollte.

Innerlich weiß man es... Man weiß, das man nicht das ist, was man zu sein scheint. Nur kann man sich nicht ausdrücken, weil man nicht weiß, wie! Ich danke meinem Psychologen auch heute noch dafür, das ich endlich weiß, was ich zu sagen  habe, wenn ich den Leuten versuche zu erklären, was mit mir los ist, wie ich auch meiner besten Freundin danke, das sie mich bis heute nicht aufgegeben hat, waren manche Situationen auch noch so schwer.


Um ein wenig Verständnis euch näher zu bringen, den Leuten zu helfen und Fragen zu klären, denke ich, das ich einige oder vlt alle meiner Tagebucheinträge hier veröffentlichen werde...

Kommentare:

  1. Das ist ein echt mutiger Schritt von dir! Danke, dass du uns daran teilhaben lässt! Ich bin immer für dich da! hdgggdl

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  2. Also du hast es denke cih geschafft das zu erreichen. Es vermittelt mir ein interessantes bild auf den Zustand in dem du dich befindest..

    Aber schlieslich macht die Medizin auch fortschritte und evtl., iwan, wird evtl eine komplette umwandlung möglich sein.... Ich drücke dir wie üblich alle Klauen die cih aufbringen kann das es bei dir weitergeht

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  3. Wie schon erwähnt ganz lieben Dank das du mir bzw uns die Möglichkeit gibst alles lesen zu können. Ich habe damit noch keine Erfahrungen gemacht und finde das wirklich toll das du es veröffentlichst. Freue mich auch bald mehr lesen zu können um dich zu verstehen und dich zu unterstützen.
    Hab dich sehr lieb meine Gute !
    LG Nancy

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  4. Hallo, ich find das supermutig von Dir Deine Gedanken aufzuschreiben ! Danke daß Du das machst !!! Ich wünsch Dir alles, alles Gute ! Ganz liebe Grüße an Dich, Christiane

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  5. hallo ein ganz goßen lob zu deinen selbstvertrauen. alle mann achtung... deine sätze bringen mich zum überlegen ich wollte als kind immer eij junge sein wieso weiß ich nicht. tage aber heute auch immernoch gern weite männliche sachenb wie t-shirt und und und fühle mich wohler. jetzt habe ich nun schon 2 kinder^^ und habe gar nicht mehr so darüber nachgedacht. ich wünsche dir das dir alle wünsche in erfüllung gehen.
    lg franzi

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  6. Es ist gewagt und ein riesen Schritt, begleitet von Höhen und Tiefen. Dein Weg ist sehr mitreißend und emotional gespikt. Es erinnert mich an viele ähnliche Fälle, die ich kennen lernen konnte. Es ähnelt sich und dennoch ist es sehr individuell. Du hast wunderbare Freunde und ich respektiere sie und auch dich, denn du hast sie in Kenntnis gesetzt. Also Teile uns weiter mit, deinen Weg.

    Liebe Grüße
    Leonie

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  7. Ich habe wirklich respeckt vor dir
    es zeugt von viel Mut so einen Schritt zu machen
    aber noch mehr Mut bedeutet es es auch anderen in so einem Block mit zu teilen.
    Ich weiß zwar nicht wie es sich anfühlt im falschen Körper zu sein, aber egal was du machst, ich steh hinter dir.
    Geh deinen Weg, lass dir von niemanden reinreden. Es ist dein Körper und du verdienst es dich darin wohl zu fühlen.
    *chu*
    Reiji

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  8. Ich hab mir ja schon eine Weile gedacht, dass es wirklich besch...eiden sein muss, sich so zu fühlen. Wobei ich glaube, dass auch unsere nicht gerade tolerante Gesellschaft ihren Teil dazu beigetragen hat.
    Wenn andere Formen der Sexualität nebst dem 'hetero und damit normal sein' endlich akzeptiert werden würden, würde bestimmt auch die Suizidrate sinken.

    Ich hab im letzten Semester ja eine Vorlesung besucht gehabt mit dem Titel 'Sexualbiologie' - auch sehr interessante Themen, bei dem auch auf diese Formen der Sexualität eingegangen ist, die allerdings organisch eben nicht erklärt werden können. Vielleicht liegt es auch ein wenig an den Hormonen, die einem Embryo zuteil werden ... aber bestätigt ist nix.

    Jedenfalls finde ich deinen Schritt sehr mutig und ich wünsch dir auch auf deinem weiteren Weg alles gute =)

    Ich mag dich so, wie du bist - als der Mensch, der du bist! dabei sollte es eigentlich auch anderen vollkommen schnurz sein, wie man sich fühlt (ob nun männlein oder weiblein), das macht dich ja an sich nicht zu einer anderen Person.
    Klar ist es auch eine Umstellung, aber ich finde eben nicht, dass du deswegen zu einem anderen Menschen wirst
    *schnuff*

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  9. Wirklich mutig, sowas zu zeigen und auch teilen.
    Ich mag dich wie du bist...ich werd mal bei nächster Gelegenheit weiter lesen..MfG Daniel

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  10. Meinen Respekt für Deine Entscheidung, Deine Gedanken hier niederzuschreiben.
    Das ist wirklich sehr mutig und ich denke auch sehr aufschlußreich.

    LG
    Ghosty

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  11. ^^ Finde dein Blog auch interessant und freue mich natürlich, wenn andere Leidensgenossen über ihren Weg und Gefühle schreiben.
    Selber glaub ich auch nicht, dass Transsexualität in der Pubertät ausgelöst wird, allerdings muss man hierbei auch bedenken, dass unter Transsexualität teils sehr unterschiedliche Probleme fallen. Nicht alle fühlen sich direkt im falschen Körper, manche können einfach ihre Rolle nicht ausleben, die sie gerne hätten und passen ihren Körper dann deswegen an. Aber natürlich gibt es noch viel mehr Gründe.

    @Nyx Auch wenn Transsexualität Sexualität im Wort hat, so kann man es nicht mit Homosexualität usw. vergleichen, da diese eher sexuelle Vorlieben darstellen. Bei Transsexualität geht es aber nicht um sexuelle Vorlieben, sondern eher darum, dass aus welchen Gründen auch immer Körper und Seele nicht zusammenpassen. (Aber wie vorhin erwähnt, muss nicht immer der Körper ein Problem sein. Mir sind durchaus schon Leute begegnet, die einfach halt als Mann oder Frau angesehen werden wollen, aber da dies nicht geht ohne körperliche Veränderungen, lassen sie diese zu, obgleich sie sie nicht unbedingt brauchen).
    Das mit den Hormonen im Embryo hörte ich auch schon, und zwar beeinflussen die Hormone in einem bestimmte Stadium der Entwicklung das Gehirn und sorgen dafür, dass man ein eher männliches oder weibliches Gehirn haben soll. (Ich denke es gibt auch Zwischenstufen, so wie mich.) Ich denke in Zukunft werden wir vielleicht mehr über Gehirn und Geschlecht erfahren, da es immerhin ein Thema ist, was viele beschäftigt, ob das Geschlecht im Gehirn festgelegt ist und wenn ja, was beeinflusst es alles, welche Dinge sind anerzogen und welche genetisch festgelegt.

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  12. Huhu

    Ich wühnsche dir alles gute und wiel erfolg in leben!!
    Danke das ich das lesen dürfte!!

    MFG Nikolett

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  13. Es ist erstaunlich... kaum ließt man so einen Text, erkennt man an sich selbst viele dieser Symtome.
    Ich selbst habe mit dem Thema Umwandlung schon lange abgeschlossen und bereue diese Entscheidung auch keines Wegs, auch wenn mich das Gespräch mit dir wieder zum Nachdenken angeregt hat.
    Ich bewundere dich dafür, dass du damit an die Öffentlichkeit gehst.

    Ich kann mich noch erinnern wie sehr es mir geholfen hat, als ich durch meine Psychologin erfuhr, was mit mir "nicht stimmt". Auch wenn die Diagnose für mich ein harter Schlag war, so war es doch ein beruhigendes Gefühl zu wissen, welchen Gegner man vor sich hat - selbst wenn er unbesiegbar ist. Ich denke, du musst dich nach der TS-Diagnose ähnlich gefühlt haben.

    Im allgemeinem fühle ich mich mit dem meistem, das du sagst angesprochen. Wenn auch in anderen Bezügen.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles erdenklich Gute.
    Auch wenn ich dich nicht lange und schon gar nicht gut kenne, finde ich dass du eine wirklich nette Person bist, von der sich in Punkto durchhaltevermögen und selbstbewusstsein so manch einer was abschneiden sollte!

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